Lympha Press Optimal® Plus
Der Lympha Press Optimal® Plus ist das derzeit fortschrittlichste und vielseitigste dynamische 12-Kammer-Kompressionssystem für die Lymphödembehandlung.

Häufig sind Ödeme und Wasseransammlungen die Ursache für chronische Wunden oder Schmerzen.
Um gerade am Anfang die Wundtherapie zu verbessern, setzen wir im Wundzentrum auf die apparative intermittierende Kompressionstherapie.
Bereits nach einer Anwendung ist häufig eine Ödemreduktion von bis zu einem Zentimeter Beinumfang zu messen, was die Nährstoffversorgung im Gewebe positiv beeinflusst.
Indikationen
- Primäre Lymphödeme
- Sekundäre Lymphödeme, zusätzlich zur KPE
- Lipödeme
- Ödemmischformen
- Posttraumatische Ödeme
- Venöse Ödeme
- Ulcus cruris venosum
- Thromboseprophylaxe
- Stauungszustände infolge Immobilisation (arthrogenes Stauungssyndrom, Paresen und Teilparesen)
Kontraindikationen
Absolute Kontraindikationen
- Unterschenkeltrauma
- frischer Myokardinfarkt
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- Lungenödem
- kardial und renal bedingte Ödeme
- Thrombophlebitis, Thrombose oder Thromboseverdacht
- Erysipel
- malignes Lymphödem
Relative Kontraindikationen
- Tumoren im proximalen Abflußbereich
- Schmerzen während der AIK
Geräteeinstellungen
- Lympha sequentiell: zur effektiven Reduzierung von Ödemen und Fibrosen
- Peristaltischer Wellenmodus: für eine komfortable, effektive Behandlung bei Patienten mit distalen Beschwerden
- Pretherapy™: nach den Prinzipien der manuellen Lymphdrainage entwickelt
- Post-therapy™ : ein zusätzlicher exklusiver Modus bietet die Behandlung eines bestimmten Bereichs nach Abschluss der Hauptbehandlung
- Einstellbarer Bereich 20 bis 90 mmHg
- Einstellung des Druckniveaus für einzelne Kammern oder in Gruppen.
- Option zum Überspringen von Zellen
- Automatisch einstellbare Pause zwischen den Inflations-/Deflationszyklen, für Patienten mit gemischter arterieller/venöser Erkrankung und anderen Anforderungen.
- Einstellbare Haltezeit am Ende des Aufblaszyklus, für zusätzliche proximale Kompressionszeit.
- Flexible Programmieroptionen über die Gerätekonsole, die PC-Software oder eine exklusive LymphaPress®-Mobilanwendung mit Bluetooth-Konnektivität
- Kompatibel mit einer breiten Palette einzigartiger und innovativer Kleidungsstücke mit patentiertem, überlappendem Kammerdesign
- Gleichzeitige Behandlung von zwei Extremitäten
- Behandlungszyklus 30 Sekunden
- Zeitregler zur Einstellung der Behandlungsdauer
- Schnelleinrastanschluss für Schlauchsätze
- Weltweit anerkannte Krankenhausausrüstung gemäß FDA, UL, CSA, DIN ISO 9001
- CE-Zeichen
- Abrechenbar nach GOÄ 526 bzw. EBM Ziff. 30401
- Verordnungsfähiges Hilfsmittel
TechnoGym Excite LIVE Recline REV P Liegefahrrad
Bewegungsmangelödem, langsamer Stoffwechsel, Durchblutungsstörung, Übergewicht und viele weitere bewegungsabhängige Ursachen für chronische Wunden wollen wir kausal, also ursächlich mit den Betroffenen angehen.

Dafür steht uns therapeutisch ein Liegefahrrad mit neuester Softwaretechnologie zur Verfügung.
Dies ermöglicht uns, mit Ihnen eine individuelle Therapie zu planen und diese langsam und gelenkschonend durchzuführen.

Das Training kann gezielt geplant, durchgeführt und ausgewertet werden.

TechnoGym Excite Run Live 22
Die Einteilung nach Fontaine oder Rutherford beschreibt den Schweregrad der Durchblutungsstörung, hierbei ist die beschwerdefreie Gehstrecke der Betroffenen entscheidend.

Die Grenze von 200 Metern Gehstrecke, unter möglichst standardisierten Bedingungen gemessen (z.B. auf einem Laufband mit 3,2 km/h und 12 % Steigung nach dem Constant Load Protokoll) kann die Ausprägung der sogenannten Schaufensterkrankheit aufzeigen.
Mit dem Laufband können wir nicht nur die Gehstrecke ermitteln, sondern können auch einen Therapieplan mit Ihnen erarbeiten um im Idealfall, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen und die Beschwerden zu lindern.

Auch hier steht die neueste Softwaretechnologie zur Verfügung, während Sie auf dem Laufband gegen Ihre Erkrankung ankämpfen, haben Sie die Möglichkeit Filme zu streamen oder eine Laufstrecke am Meer oder in den Bergen am Bildschirm zu generieren.
Kaltplasmatherapie – völlig schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen
- chronischen Wunden
- Wundheilungsstörungen
- Operationswunden
- Hautkrankheiten
- Bewegungsschmerz
PROCARE bietet die Kaltplasmatherapie in hochmodernen Kaltplasma-Kompetenzzentren vor Ort und auch mobil Zuhause an.
Chronische Wunden stellen für viele Menschen eine langwierige Herausforderung verbunden mit vielen Einschränkungen der Lebensqualität dar.
In diesem Zusammenhang gewinnt die Kaltplasmatherapie als hervorragende neue Behandlungsmethode im Wundmanagement zunehmend an Bedeutung, da durch sie für viele Patienten eine Wundheilung möglich wird, anstatt die Wunde lediglich zu versorgen. Doch was verbirgt sich hinter diesem innovativen Ansatz?
Was ist eine Kaltplasmatherapie und wie funktioniert sie?
Die Kaltplasmatherapie ist eine fortschrittliche medizinische Technik zur Behandlung von chronischen und akuten Wunden sowie einigen dermatologischen Indikationen, ohne dabei auf invasive Verfahren zurückzugreifen.
Anders als bei herkömmlichen Methoden kommt hier ein ionisiertes Gasgemisch zum Einsatz, das bei Raumtemperatur plasmatypische Eigenschaften aufweist. Dieses Plasma enthält hochwirksame reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies, die u.a. schädliche Mikroorganismen wie z.B. Keime, Bakterien und Pilze abtöten und die Bildung von neuem Gewebe unterstützen. Weiterhin wird der unerwünschte Biofilm auf den Wunden effektiv behandelt.
Gleichzeitig wird die Durchblutung und die Mikrozirkulation gefördert, was zu einer verbesserten Versorgung der Wunde mit Sauerstoff und Nährstoffen führt und den Heilungsprozess beschleunigen kann. Die Kaltplasmatherapie nutzt antibakterielle und regenerative Eigenschaften von kaltem Plasma, um die Wundheilung effektiv zu fördern.
1. Wirkansatz: Förderung der Mikrozirkulation
Die bei der Kaltplasma-Behandlung entstehenden elektrischen Felder sind für den Patienten absolut ungefährlich und nicht wahrnehmbar. Die Wirkung hingegen ist beeindruckend: Das Kaltplasma fördert in Verbindung mit der hochfrequenten elektrischen Wechselspannung nachweislich die Mikrozirkulation und sorgt für eine anhaltende Aktivierung der Wundheilung.
2. Wirkansatz: Antimikrobielle Wirkung
Schädliche Mikroorganismen werden durch eine Kombination aus für den Menschen unbedenklicher UV-Strahlung und Ozon abgetötet. Selbst multiresistente Keime und andere bösartige Erreger werden dabei effektiv* beseitigt. Bereits nach wenigen Anwendung ist die behandelte Hautstelle nahezu keimfrei.
Was bedeutet „Kaltplasma“?
Der Begriff „Kaltplasma“ bezeichnet den „vierten“ Aggregatzustand, der durch die Ionisierung von Sauerstoff entsteht. Daher wird Kaltplasma auch ionisiertes Gas oder der „vierte“ Aggregatzustand genannt.
In der Wundversorgung und einigen weiteren medizinischen Anwendungen wird für die Erzeugung von kaltem Plasma die Energiezufuhr so gesteuert, dass nur ein winziger Teil der Moleküle angeregt wird und in den Plasmazustand wechselt, wodurch eine Temperatur von nicht mehr als 40° Celsius erreicht wird. Aufgrund dieser Eigenschaft wird es als Kaltplasma bezeichnet.
Was sind die Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren?
Diese wegweisende Behandlungsmethode setzt neue Standards in der Wundbehandlung und stellt eine innovative, hervorragende Option für Patienten mit chronischen Wunden dar, denn sie bietet eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Verfahren:
1. Beschleunigte Heilung:
Die Kaltplasmatherapie fördert die Zellregeneration und verbessert die Durchblutung, was zu einer beschleunigten Heilung beiträgt. Im Vergleich zu konventionellen Methoden kann die Kaltplasmatherapie den Heilungsprozess erheblich verkürzen und somit die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.
2. Effektive Keimbekämpfung:
Ein weiterer entscheidender Vorteil der Kaltplasmatherapie liegt in ihrer effektiven Keimbekämpfung. Das kalte Plasma erzeugt reaktive Sauerstoffspezies, die u.a. Keime, inklusive der multiresistenten Keime abtöten, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen, was besonders bei hartnäckigen Infektionen von großem Nutzen ist. Im Vergleich dazu können herkömmliche Verfahren möglicherweise nicht so gezielt und schonend auf pathogene Mikroorganismen einwirken.
3. Schmerzreduktion:
Patienten, die unter chronischen Wunden leiden, erfahren oft erhebliche Schmerzen. Die Kaltplasmatherapie kann dazu beitragen, Schmerzen zu lindern, indem sie entzündungshemmende Effekte hat und die Freisetzung von schmerzverursachenden Substanzen reduziert.
4. Geruchsreduzierung:
Infizierte oder stark sezernierende Wunden können von üblen Gerüchen begleitet werden. Bestimmte Bakterienarten sind für diese auftretende störende Geruchsbildung in der Wunde verantwortlich, die zusätzlich die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen kann. Aufgrund der antibakteriellen Wirkung des Kaltplasmas werden die Bakterien bekämpft und die Geruchsbildung reduziert bzw. verhindert. Dies ist für die Patienten und Behandelnden gleichermaßen von großem Vorteil.
5. Anwendungsvielfalt:
Die Kaltplasmatherapie ist äußerst vielseitig und kann bei verschiedenen Arten von dermatologischen Indikationen, akuten und chronischen Wunden eingesetzt werden, darunter diabetische Fußgeschwüre, Ulcus cruris (offenes Bein) und Druckgeschwüre. Diese breite Anwendbarkeit macht sie zu einer effizienten Lösung für eine Vielzahl von Patienten. Zudem kann sie ambulant durchgeführt werden.
6. Geringere Rückfallquote:
Durch die tiefgreifende Wirkung auf die Geweberegeneration kann die Kaltplasmatherapie dazu beitragen, die Rückfallquote bei chronischen Wunden zu verringern. Dies ist besonders wichtig, um langfristige Heilungserfolge sicherzustellen.
7. Juckreiz geht zurück
Dies ist von großem Vorteil, da Patienten Ihre Wunden durch anfassen nicht wieder kontaminieren oder aufkratzen.
Die WMCS (Wireless Micro Current Stimulation)
Elektrostimulation (ES)
Die WMCS-Technologie beruht auf einer bekannten und wissenschaftlich fundierten Methode (Evidenz-Klasse1A), dem Einsatz der Elektrostimulation (ES) in der Wundheilung. Gleichwohl wird die Elektrostimulation in der Wundheilung bis heute wenig verwendet aufgrund großer Nachteile der bisher bekannten Verfahren.

Wireless Micro Current Stimulation (WMCS)
Die innovative WMCS – Technologie ermöglicht es, Strom drahtlos auf die Wunde zu übertragen. Dazu wird die Eigenschaft des Sauerstoffs genutzt, Elektronen abzugeben. Dieser gravierende Vorteil gegenüber anderen ESTechniken (kein direkter Kontakt zwischen Gerät und Wunde) bedeutet, dass WMCS eine signifikante Verbesserung bietet in puncto Behandlungsschmerz und Komfort des Patienten, wie auch im verringerten Infektionsrisiko, sowie der Größe der in einer Sitzung behandelbaren Fläche.

Behandlungen
Die WMCS Technologie soll den Wundheilungsprozesse positiv beeinflussen in Bezug auf:
- Schnellere Heilung
- Schmerzlinderung
- Reduziertes Risiko von Infektionen
- Kostenersparnis
Wundtypen:
Die WMCS-Behandlung ist für die meisten Wundarten geeignet, akute wie auch chronische:
- Druckulzera wie z.B. Dekubitus
- arterielle Ulzera
- venöse Ulzera
- diabetische Fußulzera
- Verbrennungen; ersten, zweiten und dritten Grades
- Operationswunden und vergleichbare
Kontraindikationen
Bei der Verwendung der Wetling W200 sollte folgende Gegenanzeigen beachtet werden:
- Patient jünger als 18 Jahre.
- Schwangere und Stillende.
- Patienten mit Herzschrittmacher oder anderen implantierten elektrischen Geräten.
- Behandlung mit metallionenhaltigen Wundversorgungsprodukten, wie z. B. Silberverbänden.
- Patienten mit Tumoren in der Nähe der Wunde.
- Epileptiker oder Patienten, die unter neuroexzitatorischen Symptomen leiden.
- Wunden mit Hypergranulationsgewebe.
Nebenwirkungen
- Einige leichte unerwünschte Effekte können während oder nach einer Behandlung auftreten, jedoch keine ernsten.
- Ein leichtes Jucken, Kribbeln, oder Rötungen sind erwartete Reaktionen auf die Behandlung. Sehr selten jedoch können Anzeichen einer allergischen Reaktion, Schwellungen,
- Hautausschlag, starker Juckreiz, Hautblasen oder eine dauerhafte Rötung auftreten.